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Date de publication : 20/11/2020
Date de péremption :
Type de procédure : Négociée sans mise en concurrence
Type de document : Avis d'attribution
ALLEMAGNE
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Allemagne-Dresde: Services de technologies de l'information, conseil, développement de logiciels, internet et appui

2020/S 227-560148  (Source TED)
 
 
V  E  R  S  I  O  N      F  R  A  N  C  A  I  S  E
TX: 20/11/2020 S227 Allemagne-Dresde: Services de technologies de l'information, conseil, développement de logiciels, internet et appui 2020/S 227-560148 Avis d'attribution de marché - secteurs spéciaux Résultats de la procédure de marché Services
 
 
Section I: Entité adjudicatrice
I.1) Nom et adresses Nom officiel: Dresdner Verkehrsbetriebe AG Adresse postale: Trachenberger Str. 40 Ville: Dresden Code NUTS: DED21 Dresden, Kreisfreie Stadt Code postal: 01129 Pays: Allemagne Courriel: volker.richter@dvbag.de Adresse(s) internet:
Adresse principale: www.dvb.de Adresse du profil d'acheteur: www.dvb.de
I.6) Activité principale Services de chemin de fer urbain, de tramway, de trolleybus ou d'autobus
 
 
Section II: Objet
II.1) Étendue du marché
II.1.1) Intitulé:
SAP PT - Softwareversions-Upgrade PT120 auf das Release PTnova Numéro de référence: DVB_2020_12_091
II.1.2) Code CPV principal 72000000 Services de technologies de l'information, conseil, développement de logiciels, internet et appui
II.1.3) Type de marché Services
II.1.4) Description succincte:
Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG nutzt das zentrale Vertriebssystem PT120 - eine auf SAP basierende branchenspezifische Softwareanwendung der HanseCom - für die Verwaltung von Kundenstamm-, Tarif- und Betriebsdaten sowie der Abbildung von Geschäftsprozessen: - im Abonnement (ABO) zur Verwaltung und Abrechnung von Kunden- und Vertragsdaten, - im Freien Verkauf (FV) zur Abrechnung der Verkaufseinnahmen z. B. von Automaten, - der Deliktverfolgung (DV) zur Verfolgung von Verstößen gegen geltende Bedingungen, - im Kundenservice (KS) zur Erfassung und Nachverfolgung von Kundenanfragen, - im Kontokorrent (KK) mittels Buchhaltungsfunktionalitäten und im Rechnungswesen. Das bei der DVB AG momentan in der Routine eingesetzte Vertriebshintergrundsystem PT120 soll mit der Einführung der SAP-basierenden Folgeversion PTnova sukzessive abgelöst werden.
II.1.6) Information sur les lots Ce marché est divisé en lots: non
II.2) Description
II.2.3) Lieu d'exécution Code NUTS: DED21 Dresden, Kreisfreie Stadt Lieu principal d'exécution:
Dresdner Verkehrsbetriebe AG Trachenberger Str. 40 01129 Dresden
II.2.4) Description des prestations:
Das bei der DVB AG momentan eingesetzte Vertriebshintergrundsystem PT120 ist in seiner jetzigen Form zu ersetzen. Zum einen kann es für künftige Ansprüche an eine Vertriebssystemarchitektur nicht weiterentwickelt werden, so dass ein aktuelleres Nachfolgesystem implementiert werden muss. Mit Blick auf das Elektronische Fahrgeldmanagement (EFM), die Integration neuer Geschäftsmodelle mit externen Partnern (z. B. alternative Mobilitäts- und Sharing-Anbieter), die Öffnung zur Nutzung für und durch Dritte (z. B. Tochterunternehmen VGM) und eine umfassende, kundenzentrierte Nutzung in Kundenservice und -kommunikation, ist eine Weiterentwicklung nur sehr eingeschränkt möglich. Zum anderen hat der Hersteller angekündigt, die Wartung für das System ab 2020 nur noch zu drastisch erhöhten Kosten sicherzustellen. Die schwerwiegendsten Mängel sind demnach: - die fehlende Möglichkeit zur vollständigen Umsetzung der VDV-Kernapplikation in der Version 2a (z. B. Aktionslistenmanagement), - keine konsistenten, zeitgemäßen Benutzeroberflächen mit (geo)grafischen Elementen, - kein durchgehendes Reporting sowie keine umfassenden, automatisierten CRM-Funktionalitäten, insbesondere im Bereich des Kundenbeziehungs- und Kampagnenmanagements, wodurch viele manuelle Prozesse notwendig sind, - stark eingeschränkte Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie fehlende Kompatibilität zur technologischen Entwicklung des SAP-Systems. Die DVB AG betreibt das Vertriebshintergrundsystem PT in einem integrierten Ansatz, d. h. es ist integrierter Bestandteil der unternehmensweiten SAP R/3 ERP-Systeme. Dieses hat den veralteten Release-Stand Enhancement Package 6 (EHP6), da das Vertriebshintergrundsystem PT120 nur bis zu diesem lauffähig ist. SAP bietet bereits den Release-Stand EHP8, der einerseits die Wartbarkeit und Stabilität bis mindestens 2025 gewährleistet und andererseits die Nutzung neuer SAP Anwendungen, wie z. B. die Anbindung mobiler Endgeräte (SAPmobile) oder des Information Lifecycle Management (ILM) zur automatisierten Umsetzung der EU-DSGVO erst ermöglicht. Die Anbindung von Vertriebstechnik des Freien Verkaufs (Automaten, Kassensysteme, ...) und die Übernahme der Verkaufsdaten erfolgt über die Standardschnittstelle PT-COM. Deren zugrundeliegende Server-Architektur basiert auf Microsoft Windows Server 2008 (ohne R2), dessen Support 2020 abgekündigt ist. Der Vertragspartner HanseCom des betriebenen Vertriebshintergrundsystems PT120 bietet mit der Version PTnova ein Nachfolgeprodukt an. Dessen modularer Aufbau und die damit verbundene Bündelung von Geschäftsprozessen entspricht im Prinzip dem des bei der Dresdner Verkehrsbetriebe AG bestehenden Vertriebshintergrundsystems der Version PT120. Die Ablage der Kundendaten erfolgt ähnlich wie bisher nach SAP-Geschäftspartnerlogik. Ein Upgrade ermöglicht eine risikoarme und effiziente sowie schnellstmögliche Erreichung der Betriebsbereitschaft und -sicherheit durch: - redundanzfreie Daten durch SAP-Integration, - die gesicherte Migration der vorhandenen Bestandsdaten zur weiteren Verwendung, - die Abbildung vorhandener IST-Geschäftsprozesse nach bisheriger modularer Logik, - die Effizienz der Arbeit der Mitarbeiter im Kundenservice ohne das Erlernen eines neuen Bedienkonzepts bei gleichzeitig optimierter Benutzerfreundlichkeit durch Grafikfähigkeit und ein einheitliches Kundenregiezentrum, - die Weiternutzung von bereits aufwändig implementierten Schnittstellen: -- zur Regionalen Vermittlungsstelle zur Abbildung des Elektronischen Fahrgeldmanagements nach VDV-KA Standard, -- zum SAP HCM (Ausgabe von ÖPNV-Fahrtberechtigungen auf DVB-Mitarbeiterausweisen), -- zum PE-Server zur Kommunikation zw. den verschiedenen Personalisierungsgeräten und dem Vertriebshintergrundsystem, -- zum PT-COM zur standardisierten Übernahme von Verkaufsdaten aus den differenten Vorsystemen u. a. der stat. Fahrausweisautomaten, Vorverkaufskassen, -- zum Abo-Online, - den zukunftssicheren Betrieb mit der nächsten SAP ERP-Generation S/4 und auf SAP HANA-Datenbanken.
II.2.11) Information sur les options Options: non
II.2.13) Information sur les fonds de l'Union européenne
Le contrat s'inscrit dans un projet/programme financé par des fonds de l'Union européenne: non
II.2.14) Informations complémentaires
 
 
Section IV: Procédure
IV.1) Description
IV.1.1) Type de procédure Attribution d'un marché sans publication préalable d'un avis d'appel à la concurrence au Journal officiel de l'Union européenne (dans les cas énumérés ci-dessous) Explication:
Ausgangspunkt ist die ständige nationale Rechtsprechung insbesondere des OLG Düsseldorf. Demnach ist der öffentliche Auftraggeber bei der Beschaffungsentscheidung für ein bestimmtes Produkt, eine Herkunft, ein Verfahren oder dergleichen im rechtlichen Ansatz ungebunden und weitgehend frei. Die Wahl unterliegt der Bestimmungsfreiheit des Auftraggebers, deren Ausübung dem Vergabeverfahren vorgelagert ist. Das Vergaberecht regelt demnach nicht, was der öffentliche Auftraggeber beschafft, sondern nur die Art und Weise der Beschaffung. Nach welchen sachbezogenen Kriterien die Beschaffungsentscheidung auszurichten ist, ist ihm auch in einem Nachprüfungsverfahren nicht vorzuschreiben. Dem Auftraggeber steht hierbei ein - letztlich in der Privatautonomie wurzelndes - Beurteilungsermessen zu, dessen Ausübung im Ergebnis nur darauf kontrolliert werden kann, ob seine Entscheidung sachlich vertretbar ist (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 22.5.2013 - Az.: VII-Verg 16/12; Beschluss vom
   3. 3.2010 - Az.: VII-Verg 46/09; Beschluss vom
   1. 8.2012 - Az.: VII-Verg 10/12, Beschluss vom 12.2.2014 - Az.: VII-Verg 29/13, ähnlich auch VK Sachsen, Beschl. v. 30.8.2016, 1/SVK/016-16; OLG München, Beschluss vom 28.7.2008 - Verg 10/08, OLG Karlsruhe, Beschluss vom 15.11.2013 - Az.: 15 Verg 5/13; OLG Naumburg, Beschluss vom 14.3.2013 - Az.: 2 Verg 8/12). Die Bestimmungsfreiheit wird nur begrenzt durch die Verpflichtung, den vergaberechtlichen Grundsätzen des Wettbewerbs, der Transparenz und der Gleichbehandlung Rechnung zu tragen. Die dem Auftraggeber gesetzten vergaberechtlichen Grenzen der Bestimmungsfreiheit sind nach der nationalen Rechtsprechung eingehalten, wenn - die Bestimmung durch den Auftragsgegenstand sachlich gerechtfertigt ist, - vom Auftraggeber dafür nachvollziehbare objektive und auftragsbezogene Gründe angegeben worden sind und die Bestimmung folglich willkürfrei getroffen worden ist, - solche Gründe tatsächlich vorhanden (festzustellen und notfalls erwiesen) sind, - und die Bestimmung andere Wirtschaftsteilnehmer nicht diskriminiert. Nach der Rechtsprechung des OLG Düsseldorf (Beschluss vom 22.5.2013 - Az.: VII-Verg 16/12) kann sich der Auftraggeber im Rahmen der Bestimmungsfreiheit auf personelle, wirtschaftliche und technische Gründe für die getroffene Wahl auf ein Produkt berufen. Dabei kann er sich auf die abzuwendenden Risiken von Fehlfunktionen, Kompatibilitätsproblemen und hohem Umstellungsaufwand stützen. Derartige Sachgründe liegen hier vor. Ein Auftraggeber darf im Interesse der Systemsicherheit und Funktionsfähigkeit seiner Arbeitsabläufe jedwedes Risikopotential ausschließen und im Beschaffungsprozess den zuverlässigsten Weg wählen.
IV.1.3) Information sur l'accord-cadre ou le système d'acquisition dynamique
IV.1.8) Information concernant l'accord sur les marchés publics (AMP)
Le marché est couvert par l'accord sur les marchés publics: non
IV.2) Renseignements d'ordre administratif
IV.2.1) Publication antérieure relative à la présente procédure Numéro de l'avis au JO série S: 2020/S 178-430945
IV.2.8) Informations sur l'abandon du système d'acquisition dynamique
IV.2.9) Informations sur l'abandon de la procédure d'appel à la concurrence sous la forme d'un avis périodique indicatif
 
 
Section V: Attribution du marché
Marché nº: 30002392
Un marché/lot est attribué: oui
V.2) Attribution du marché
V.2.1) Date de conclusion du marché:
06/11/2020
V.2.3) Nom et adresse du titulaire Nom officiel: HanseCom Public Transport Ticketing Solutions GmbH Adresse postale: Amsienckstraße 34 Ville: Hamburg Code NUTS: DE6 HAMBURG Code postal: 20097 Pays: Allemagne
Le titulaire est une PME: non
V.2.4) Informations sur le montant du marché/du lot (hors TVA) (Accord pour publication oui) Valeur totale du marché/du lot: 2 895 000.00 EUR
V.2.5) Information sur la sous-traitance
V.2.6) Prix payé pour les achats d'opportunité
 
 
Section VI: Renseignements complémentaires
VI.3) Informations complémentaires:
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y0CDGGR
VI.4) Procédures de recours
VI.4.1) Instance chargée des procédures de recours Nom officiel:
   1.  Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig Adresse postale: Braustr. 2 Ville: Leipzig Code postal: 04107 Pays: Allemagne
VI.4.3) Introduction de recours Précisions concernant les délais d'introduction de recours:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein, nach § 160 GWB; (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht; (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. 2 Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer
   2.  § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Nach § 135 GWB: (1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1) gegen § 134 verstoßen hat oder 2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union; (3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn: 1) der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist, 2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3) der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.
VI.5) Date d'envoi du présent avis:
16/11/2020
 
 
C L A S S E    C P V
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